Bockshornkleesamen-Tee

  • 1 Teelöffel Bockshornkleesamen in 1 Liter Wasser 30 Minuten köcheln
  • 30 Minuten zugedeckt ziehen lassen
  • lauwarm trinken

hilft bei: Blähungen, Durchfall, Leberfunktionsstörungen, Reizmagen, Gastritis, Anämie, Nervosität, Schüchternheit, Stress, Fieber, schwacher Geschmackssinn, Mundgeruch, Körpergeruch, Hautprobleme

Anis gegen Schlafstörungen

  • 375 ml Wasser sprudelnd aufkochen, dann etwas abkühlen lassen
  • 1/2 Teelöffel Anissamen + 1 Teelöffel Waldhonig in eine kanne geben und mit dem Wasser übergießen
  • 12 Stunden abgedeckt ziehen lassen
  • gegen 20.00 Uhr aufwärmen und langsam schluckweise trinken
  • 3 Mandeln mit Haut ca. 5 Stunden in 100 ml heißem Wasser einweichen
  • mit dem Wasser pürieren
  • abends zum Anistee trinken

hilft bei: Schlafstörungen

Anis-Ingwer-Pfeffer-Tee

  • 750ml Wasser sprudelnd aufkochen, dann etwas abkühlen lassen
  • 1 Messerspitze gemahlenen Ingwer + 1 Messerspitze gemahlenen schwarzen Pfeffer + 1 Teelöffel Anissamen mit dem Wasser übergießen
  • 20 Minuten abgedeckt ziehen lassen
  • schluckweise trinken

hilft bei: Reizmagen, Blähungen, Obstipation, Schnupfen u. reinigt die Haut

Gewürznelken-Tinktur

  • 25g Gewürznelken mit 100ml 40%igem Alkohol in ein verschließbares Glas geben.
  • 4 Wochen kühl und dunkel stehen lassen, dabei hin u. wieder leicht schütteln.
  • Dann durch ein Sieb geben, dabei die Gewürznelken etwas ausdrücken.
  • Die so gewonnene Tinktur in einer Tropfflasche kühl aufbewaren.

Teemischung- Bronchitis (003)

Mischung:

  • Herba Thymi (Thymiankraut) 10g
  • Flores Verbasci (Königskerzenblüten) 10g
  • Herba Plantaginis lanceolatae (Spitzwegerichkraut) 10g
  • Fructus Anisi (Anisfrüchte) 5g

Zubereitung:

  • Einen Teelöffel der Kräutermischung mit sprudelnd kochendem Wasser übergießen
  • abgedeckt 5 Minuten ziehen lassen
  • durch ein Sieb abgießen
  • 3x tgl. 1 Tasse gut warm in kleinen Schlucken trinken

Flohsamen

Als Flohsamen bezeichnet man die Samen bestimmter Wegerichgewächse (zum Beispiel Plantago Afra und Plantago ovata), die ihren Ursprung in Indien, Pakistan und im Mittelmeerraum haben.
Ihren Namen verdanken sie ihrer Form und Farbe, welche optisch an Flöhe (griechisch: Psyllium) erinnert.

Die darmwirksamen Schleimstoffe finden sich vor allem in der Schale der Flohsamen, während die übrigen Samenteile weitgehend unverändert ausgeschieden werden. Deshalb benötigt man gewichtsmäßig weniger Flohsamenschalen als ganze Flohsamen, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Neben zahlreichen Fertigpräparaten in Form von Pulvern, Kapseln oder Granulaten sind sowohl ganze Flohsamen als auch Flohsamenschalen pur erhältlich. Achten Sie auf Herkunft und Bio-Qualität!

Einnahmemenge

1 Teelöffel entspricht ca. 5g Flohsamen/Flohsamenschalen.

Beginnen Sie die Einnahme immer einschleichend, damit sich der Darm an die neuen Quellvorgänge gewöhnen kann.

  • Beginnen Sie mit 1 Teelöffel Flohsamenschalen oder 2 Teelöffeln Flohsamen.
  • Steigern Sie Menge bei guter Verträglichkeit alle paar Tage um einen Teelöffel (Flohsamenschalen) oder zwei Teelöffel (Flohsamen).
  • Nehmen Sie maximal 3x täglich einen Teelöffel Flohsamenschalen oder zwei Teelöffel Flohsamen ein.

Einnahmezeitpunkt

Idealerweise nehmen Sie die erste Dosis nüchtern 30 bis 60 Minuten vor dem Frühstück ein.
Die weiteren Dosen jeweils zwei Stunden nach einer Mahlzeit.

Zubereitung

  • Mischen Sie 5g (1 Teelöffel) Flohsamenschalen oder 10g (2 Teelöffel) Flohsamen mit 200ml stillem Wasser, ungesüßten Kräutertee oder klarer Brühe.
  • Lassen Sie die Samen o. Schalen 10-15 Minuten quellen.
  • Trinken Sie nach der Einnahme 2 Gläser stilles Wasser oder ungesüßten Kräutertee.


Wirkungen

Bis die Wirkung einsetzt, vergehen in der Regel 3 bis 4 Tage.

  • Vorbeugung von Gallensteinen
  • Obstipation (Verstopfung)
  • Durchfall (Diarrhoe)
  • Reizdarm-Syndrom
  • Gallensäureverlustsyndrom (1-2 Teelöffel Flohsamenschalen nach jeder fettreichen Mahlzeit)
  • Leaky-gut-Syndrom